Germany Listening: Constanze Stelzenmüller

Ein Gespräch zu transatlantischen Beziehungen mit der Außen- und Sicherheitspolitik-Expertin Dr. Constanze Stelzenmüller

Angesichts der Entwicklungen in den USA müsse sich die Dynamik der transatlantischen Beziehungen ändern, sagt Dr. Constanze Stelzenmüller, Robert Bosch Senior Fellow an der Brookings Institution und Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik. Als erste Rednerin der Veranstaltungsreihe „Germany Listening“ sprach Stelzenmüller zum Thema "Transatlantic Relations in the Age of ‘America First’ — Implications for Germany and Europe" und diskutierte ihre Standpunkte im Anschluss mit einer Gruppe internationaler Studierender.

Stelzenmüller betonte, Deutschland und Europa müssten ihr Schicksal stärker in die eigene Hand nehmen. Damit die Europäische Union sich für eine liberale Weltordnung stark machen könne, müssten außen- und sicherheitspolitische Aufgaben gemeinsam angegangen werden. Auch Deutschland müsse in diesem Rahmen nicht nur mehr Verantwortung übernehmen, sondern auch mehr investieren.

Die USA blieben nach wie vor ein wichtiger Partner für Deutschland. Daher sei es besonders wichtig, gute Beziehungen zwischen den beiden Ländern auch jenseits der Regierungsebene zu pflegen, so Dr. Constanze Stelzenmüller. Zivilgesellschaftlicher Austausch sei dabei zentral.

„Germany Listening“ ist eine neue Veranstaltungsreihe der Alfred Herrhausen Gesellschaft und des gemeinsamen Masterprogramms Internationale Beziehungen der Humboldt Universität, der Freien Universität Berlin und der Universität Potsdam. Internationale Gäste aus Politik und Wissenschaft formulieren und diskutieren hier Erwartungen an Deutschlands Rolle in Europa und der Welt mit Studierenden. Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier:

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Weitere Infos zu Cookies und deren Deaktivierung finden Sie hier.